Pars Museum von Shiraz

Pars Museum von Shiraz 06/06/2019




In Shiraz befinden sich mehrere historische Museen. Das älteste Museum der Stadt ist das Pars-Museum aus der Safawiden-Dynastie (1501-1722). Das Museum befindet sich in einem Pavillon im Nazar-Garten und ist eine wertvolle Sammlung alter und zeitgenössischer iranischer Objekte. Das Pars Museum ist einer der wichtigsten Teile jeder Shiraz-Tour oder Iran-Tour für alle, die nach Shiraz reisen.


Die kurze Geschichte des Nazar-Gartens und des Pars-Museums
Der Nazar-Garten ist einer der ältesten und größten in Shiraz, der während der Zand-Herrschaft ein fruchtbarer Garten war. Der Nazar-Garten befindet sich in einem der historischsten Viertel von Shiraz, in der Nähe einiger berühmter Touristenattraktionen von Shiraz auf dem Shahriar-Platz. Der Nazar-Garten ist auch unter anderen Namen wie dem Museumsgarten, dem Grab von Karim Khan Zand, dem Kolah Farangi-Herrenhaus, dem Regierungsgarten und dem Fürstengarten bekannt.
Der Garten wurde seit seiner Errichtung mehrfach restauriert und erweitert. Während der Regierungszeit von Karm Khan Zand (18. Jahrhundert) wurden im Garten umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt und einige Gebäude hinzugefügt, darunter der Emarat Kolah Farangi (Pavillon) - das derzeitige Pars Museum, Divan Khane und andere Gebäude. In diesen Gebäuden wurden wichtige offizielle Zeremonien abgehalten und Regierungsbeamte und ausländische Botschafter unterhalten.

Die Architektur und die Besonderheiten des Pars-Museums
Das markante Merkmal des Nazar-Gartens ist der achteckige Pavillon in der Mitte des Gartens, der 1936 zu einem Museum umgebaut wurde. Der Pavillon thront auf einem monolithischen Dadoe mit einer Höhe von 1,5 m über der Gartenoberfläche. Die Außenwände des Pavillons sind mit exquisiten Fliesenarbeiten mit Blumen- und Vogelmotiven verziert. Es gibt auch die Jagdszenen und die Szene des Throns des Propheten Soleyman auf jeder Seite des Gebäudes. Auf der Ost- und Westseite des Pavillons befinden sich zwei rechteckige Teiche mit einigen Blumenvasen, die eine ansprechende Szene schaffen. Der Garten ist auch mit Pinien, Zedern, sauren Orangen und schönen Blumen gefüllt, die zur Schönheit des Herrenhauses beitragen.

An vier Seiten des Gebäudes befinden sich vier Holztüren, die über geschwungene Steintreppen in das Innere des Herrenhauses führen. Das Innere des Herrenhauses besteht aus einer zentralen Halle mit vier prächtigen Nischen und abgewinkelten Räumen dazwischen. Das Steingrab von Karm Khan Zand befindet sich in der östlichen Nische, einem Marmorstein mit einigen feinen Schriften.
Die Kuppel und die Wände des Gebäudes sind mit prächtigen Stuckarbeiten mit wunderschönen Blumen- und Pflanzengemälden und Fresken verziert, die typisch für die persischen Dekorationen in der Zand-Ära sind. An den Wänden des Gebäudes befinden sich 10 Gemäldeszenen aus der Zeit der Zand-Dynastie. Dazu gehören die Kampfszene von Nader Shah Afshar und dem indischen Mohammad Shah, die romantische Szene von Sheikh Sanan und der Nosrani-Tochter, die Szene von Yusuf und Zolaikha, die Studienszene von Saadi, dem großen persischen Gelehrten des Atabak-Sohnes und Tochter und die Szene des Tanzens. Das markante Gemälde ist die Szene von Karim Khan Zand, der von seinen Gästen beim Rauchen von Humpelbommel umgeben ist.
Ein weiteres elegantes Merkmal des Herrenhauses ist der achteckige Teich in der Mitte der Halle aus Marmor.

Das Pars Museum im Pavillon
Einer der auffälligen Bereiche des Pavillons ist das Pars Museum, das in den 70er und 80er Jahren aufgrund der Zerstörung durch Agha Mohammand Khan Qajar zweimal restauriert wurde. Er entfernte auch den Knochen von Karim Khan Zand in den Golestan-Palast in Teheran, der während der Pahlavi-Ära an seine ursprüngliche Grabstätte im Pars-Museum zurückgebracht wurde.


Das Museum of Pars ist die feine Sammlung von vor - und nachislamischen sowie zeitgenössischen Gegenständen wie Metall - und Keramikgegenständen, Messing - und Bronzegegenständen, handgeschriebenen Büchern, Gemälden, alten Münzen usw. Zu den wertvollen Gegenständen zählen der handgeschriebene Koran, das Schwert von Karim Khan Zand, das Bild von Hafez, dem berühmten persischen Dichter und seinem geliebten ShakhNabat, sowie Aquarellbilder von Suratgar-e-Shirazy, dem berühmten Künstler aus der Zeit der Zand.

Darüber hinaus befinden sich im Garten drei wertvolle Relikte. Einer von ihnen ist der Sockelstein des Khorshid-Palastes, auf dem zwei Löwen aus der Qadschar-Ära abgebildet sind. Der andere ist der zylindrische Stein, der mit der Geschichte von Ramgard aus dem Jahr 1194 zusammenhängt. Der letzte historische Stein ist der Sockelstein des Khorshid-Palastes, der die Figuren von Ferdowsi Shahname (Epoee) aus der Zeit der Qadscharen darstellt.

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